
-
Eishockey: Kreis plant mit Niederberger bei der WM
-
Tatverdächtiger nach Explosion in Kölner Geschäft ermittelt
-
Mann schießt in Hessen 17-Jährige auf offener Straße nieder: Jugendliche stirbt
-
EU-Zentralasien-Gipfel: Von der Leyen kündigt "strategische Partnerschaft" an
-
Warnungen vor Digitalsteuer als Vergeltung für Trumps Zölle
-
Gericht: Schulverweis nach brutaler Attacke auf Obdachlosen rechtens
-
Käufliche Aufenthaltstitel: US-Präsident präsentiert "Trump Card" mit seinem Foto
-
Scheidender Ostbeauftragter fordert mehr Beachtung für strukturschwache Regionen
-
Bewährungsstrafe für frühere Berliner Senatorin Kalayci in Korruptionsprozess
-
Umfrage: Mehrheit der Deutschen für Rückkehr zur Atomkraft
-
"Poor Things"-Regisseur Lanthimos darf nicht auf der Akropolis drehen
-
Schockwelle durch Trumps Zölle erfasst weiterhin die Weltmärkte
-
"Früher als gedacht": Wirtz-Comeback gegen Union möglich
-
Acht Millionen Euro Gewinn mit Drogenhandel in Darknet: Schlag gegen Bande
-
Weltkriegsbombe auf Baggerschiff in Koblenz entschärft
-
Sitzungen des neuen Bundestags lassen auf sich warten - Kritik an Union und SPD
-
Vier Katzen bei Freigang vergiftet: Ermittlungen in Baden-Württemberg
-
Hamas-Kommandeur bei israelischem Angriff im Südlibanon getötet
-
Kurz vor Ablauf von Verkaufsfrist für Tiktok: Trump spricht von naher Lösung
-
Steinmeier: Abkehr der USA von transatlantischen Prinzipien ist "bestürzend"
-
Sitzungen des Bundestags lassen auf sich warten - Kritik an Union und SPD
-
Brignone nach Sturz operiert - auch Kreuzband gerissen
-
Bundeskartellamt gibt grünes Licht für deutsch-französisches Panzerprojekt
-
Korruptionsprozess: Verteidigung will Freispruch für Berliner Ex-Senatorin Kalayci
-
Schwarz-rote Rentenpläne: Wirtschaftweiser warnt vor deutlich steigenden Sätzen
-
Unbekannte töten mehrere Meerschweinchen in Kinderverein in Nordrhein-Westfalen
-
Stammplatz oder nix: Nagelsmann erhöht den Druck
-
Jubel und Wut: Verfassungsgericht in Südkorea bestätigt Absetzung von Präsident Yoon
-
Trump und Musk fordern fälschlich "Freilassung" der Rechtspopulistin Le Pen
-
Berliner Gericht erlaubt kleine Balkone und Handtuchheizkörper in Milieuschutzgebiet
-
Haftanstalt in Sachsen-Anhalt: Häftling soll Ehefrau bei Besuch getötet haben
-
Ermittler suchen weiter nach Sechsjährigem in Hessen - Luftbilder werden ausgewertet
-
Berichte: Chef des US-Geheimdienstes NSA gefeuert
-
Auftragseingang für Industriefirmen im Februar weitgehend stabil
-
Alle sechs Minuten ein Einbruch in Deutschland: Rund 90.000 Fälle in Jahr 2024
-
Kemmerich liebäugelt mit Kandidatur für FDP-Vorsitz
-
Institut: Im Winter so wenig arktisches Meereis wie noch nie
-
Öffentliche Ausgaben steigen 2024 erstmals auf mehr als zwei Billionen Euro
-
Waffen in Keller hergestellt: Anklage gegen 51-Jährigen in Dresden
-
Baerbock bezeichnet Rubios Bekenntnis zur Nato als "sehr, sehr wichtig"
-
Piastri und Norris obenauf - Verstappen hadert
-
Baerbock wirft Putin "leere Worte und Versprechen" vor
-
Unterstützer von Gruppe Vereinte Patrioten in Bayern und Österreich festgenommen
-
Unionsfraktionsvize fordert drei Kabinettsposten für Ostdeutsche
-
Falsche Polizisten stehlen sechsstellige Summe von 82-Jährigem in Nordrhein-Westfalen
-
Erst Assist, dann Auswechslung: Neue Sorgen um Draisaitl
-
Olympia-Ticket: Rückschlag für deutsche Curler bei WM
-
NBA: Wagner führt Orlando erneut zum Sieg
-
Dividenden der Dax-Konzerne trotz rückläufiger Gewinne weiter auf Rekordniveau
-
Verfassungsgericht in Südkorea bestätigt Absetzung: Präsident Yoon des Amtes enthoben

Erste deutsche Astronautin mit Raummission "Fram2" ins All gestartet
Die Berlinerin Rabea Rogge ist als erste deutsche Frau ins All gestartet. Die Robotik-Forscherin ist Teil der privat finanzierten Raumfahrtmission "Fram2", die am Montagabend um 21.46 Uhr (Ortszeit, Dienstag 03.46 Uhr MESZ) vom Kennedy Space Center im Bundesstaat Florida startete, wie in einer Live-Übertragung zu sehen war. Während der nur wenige Tage dauernden Mission wollen die vier Besatzungsmitglieder als erste Raumfahrer überhaupt beide Pole der Erde überfliegen.
Die Crew unter Führung des maltesischen Kryptowährungs-Unternehmers Chun Wang nutzt eine Crew-Dragon-Kapsel von SpaceX, die von einer Falcon-9-Rakete der Firma von Tech-Milliardär Elon Musk ins All transportiert wird. Die Mission soll knapp vier Tage dauern und für mehr als 20 Experimente genutzt werden. Dazu zählen die ersten Röntgenaufnahmen im Weltall sowie die Zucht von Pilzen in der Schwerelosigkeit.
Rogge ist die Pilotin der Mission. Eigentlich schreibt die junge Deutsche gerade an ihrer Doktorarbeit. Ihre Forschungsarbeit reicht von der Leitung einer Satellitenmission bis zur Erforschung von Meeresrobotik in der Arktis, was sie zu einer idealen Teilnehmerin von "Fram2" macht. Am Tag vor dem geplanten Start schrieb Rogge auf ihrer Instagram-Seite, bei der letzten Probe sei alles "super reibungslos" gelaufen.
Mit Sigmund Jähn aus der DDR war im August 1978 der erste Deutsche ins All geflogen. Seitdem haben laut dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt elf weitere deutsche Astronauten an Raumfahrtmissionen teilgenommen. Es waren allerdings alles Männer, zuletzt 2021/22 Matthias Maurer. Mit Rogge steigt nun auch eine deutsche Frau in die Riege der Raumfahrer auf.
Initiator und Kommandeur der Mission von "Fram2" ist der maltesische Abenteurer Chun Wang, der als Mitbegründer der Kryptowährungs-Firmen f2pool und Skatefish reich geworden ist. Er hat eine internationale Crew zusammengestellt, zu der neben Rogge die norwegische Regisseurin und Kamerafrau Jannicke Mikkelsen als die Kommandeurin der Raumkapsel gehört sowie der Australier Eric Philips als medizinischer Offizier der Mission.
Benannt ist die Mission nach dem norwegischen Polarforschungsschiff "Fram", das Ende des 19. Jahrhundert gebaut worden war und für Missionen in der Arktis und der Antarktis genutzt wurde.
Vor dem Start zog Wang eine direkte Verbindung zur Polarforschung der vergangenen Jahrhunderte. "Mit dem gleichen Pioniergeist wie frühe Polarforscher" solle "Fram2" auch "die langfristigen Ziele der Weltraumerforschung" voranbringen, erklärte der Kommandeur. So soll die kurze Mission etwa Erkenntnisse für künftige lange Reisen zum Mars bringen.
Nach ihrer Rückkehr zur Erde will die Besatzung versuchen, ohne zusätzliche medizinische Unterstützung selbst aus der Raumkapsel auszusteigen. Dies ist Teil einer wissenschaftlichen Untersuchung zu der Frage, wie gut Astronauten nach einem Raumflug grundlegende Aufgaben selbstständig erfüllen können.
Am Sonntag hatte das deutsche Start-up-Firma Isar Aerospace mit dem ersten Start einer Orbitalrakete aus Kontinentaleuropa für Aufsehen gesorgt. Die unbemannte Spectrum-Rakete stürzte bereits etwa 30 Sekunden nach ihrem Start ins Meer, dennoch wurde das Manöver von der Betreiberfirma und den Regierungen in München und Berlin als Erfolg für die deutsche Raumfahrt gewertet.
S.Jackson--AT