
-
Zivilschutz: Mindestens 30 Tote durch israelische Angriffe im Gazastreifen
-
Nach zehn Jahren: De Bruyne kündigt Abschied von ManCity an
-
Kampf gegen Hawala-Banking: Großkontrollen in mehreren Bundesländern
-
"Kein Vertrag": Eishockey-WM wahrscheinlich ohne Peterka
-
Bundeswehr rüstet bei Drohnen in erheblichem Umfang auf
-
Eishockey: Kreis plant mit Niederberger bei der WM
-
Tatverdächtiger nach Explosion in Kölner Geschäft ermittelt
-
Mann schießt in Hessen 17-Jährige auf offener Straße nieder: Jugendliche stirbt
-
EU-Zentralasien-Gipfel: Von der Leyen kündigt "strategische Partnerschaft" an
-
Warnungen vor Digitalsteuer als Vergeltung für Trumps Zölle
-
Gericht: Schulverweis nach brutaler Attacke auf Obdachlosen rechtens
-
Käufliche Aufenthaltstitel: US-Präsident präsentiert "Trump Card" mit seinem Foto
-
Scheidender Ostbeauftragter fordert mehr Beachtung für strukturschwache Regionen
-
Bewährungsstrafe für frühere Berliner Senatorin Kalayci in Korruptionsprozess
-
Umfrage: Mehrheit der Deutschen für Rückkehr zur Atomkraft
-
"Poor Things"-Regisseur Lanthimos darf nicht auf der Akropolis drehen
-
Schockwelle durch Trumps Zölle erfasst weiterhin die Weltmärkte
-
"Früher als gedacht": Wirtz-Comeback gegen Union möglich
-
Acht Millionen Euro Gewinn mit Drogenhandel in Darknet: Schlag gegen Bande
-
Weltkriegsbombe auf Baggerschiff in Koblenz entschärft
-
Sitzungen des neuen Bundestags lassen auf sich warten - Kritik an Union und SPD
-
Vier Katzen bei Freigang vergiftet: Ermittlungen in Baden-Württemberg
-
Hamas-Kommandeur bei israelischem Angriff im Südlibanon getötet
-
Kurz vor Ablauf von Verkaufsfrist für Tiktok: Trump spricht von naher Lösung
-
Steinmeier: Abkehr der USA von transatlantischen Prinzipien ist "bestürzend"
-
Sitzungen des Bundestags lassen auf sich warten - Kritik an Union und SPD
-
Brignone nach Sturz operiert - auch Kreuzband gerissen
-
Bundeskartellamt gibt grünes Licht für deutsch-französisches Panzerprojekt
-
Korruptionsprozess: Verteidigung will Freispruch für Berliner Ex-Senatorin Kalayci
-
Schwarz-rote Rentenpläne: Wirtschaftweiser warnt vor deutlich steigenden Sätzen
-
Unbekannte töten mehrere Meerschweinchen in Kinderverein in Nordrhein-Westfalen
-
Stammplatz oder nix: Nagelsmann erhöht den Druck
-
Jubel und Wut: Verfassungsgericht in Südkorea bestätigt Absetzung von Präsident Yoon
-
Trump und Musk fordern fälschlich "Freilassung" der Rechtspopulistin Le Pen
-
Berliner Gericht erlaubt kleine Balkone und Handtuchheizkörper in Milieuschutzgebiet
-
Haftanstalt in Sachsen-Anhalt: Häftling soll Ehefrau bei Besuch getötet haben
-
Ermittler suchen weiter nach Sechsjährigem in Hessen - Luftbilder werden ausgewertet
-
Berichte: Chef des US-Geheimdienstes NSA gefeuert
-
Auftragseingang für Industriefirmen im Februar weitgehend stabil
-
Alle sechs Minuten ein Einbruch in Deutschland: Rund 90.000 Fälle in Jahr 2024
-
Kemmerich liebäugelt mit Kandidatur für FDP-Vorsitz
-
Institut: Im Winter so wenig arktisches Meereis wie noch nie
-
Öffentliche Ausgaben steigen 2024 erstmals auf mehr als zwei Billionen Euro
-
Waffen in Keller hergestellt: Anklage gegen 51-Jährigen in Dresden
-
Baerbock bezeichnet Rubios Bekenntnis zur Nato als "sehr, sehr wichtig"
-
Piastri und Norris obenauf - Verstappen hadert
-
Baerbock wirft Putin "leere Worte und Versprechen" vor
-
Unterstützer von Gruppe Vereinte Patrioten in Bayern und Österreich festgenommen
-
Unionsfraktionsvize fordert drei Kabinettsposten für Ostdeutsche
-
Falsche Polizisten stehlen sechsstellige Summe von 82-Jährigem in Nordrhein-Westfalen

Weltmeteorologieorganisation: Ziele des Pariser Klimaabkommens "in großer Gefahr"
Angesichts neuer Temperaturrekorde sieht die Weltmeteorologieorganisation (WMO) die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens "in großer Gefahr". Anlässlich des Beginns der UN-Klimakonferenz in Baku (COP29) legte die WMO am Montag in einem Bericht dar, dass das Jahr 2024 mit nahezu absoluter Sicherheit das heißeste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen werde. Zudem sei der Zeitraum 2015 bis 2024 das heißeste Jahrzehnt in den Aufzeichnungen.
"Die Ambitionen des Paris-Abkommens sind in großer Gefahr", erklärte WMO-Generalsekretärin Celeste Saulo. "Die Rekord-Niederschläge und -Überschwemmungen, die schnelle Intensivierung der Tropenzyklone, die tödliche Hitze, die unerbittliche Trockenheit und die katastrophalen Brände, die wir dieses Jahr in verschiedenen Regionen der Erde beobachtet haben, sind leider unsere neue Realität und ein Vorgeschmack auf die Zukunft."
Zuvor hatte bereits das EU-Erdbeobachtungsprogramm Copernicus, eine der Quellen des WMO-Berichts, festgestellt, dass die weltweiten Temperaturen im Oktober dieses Jahres so hoch waren, dass es nahezu sicher ist, dass 2024 ein neuer globaler Hitzerekord aufgestellt wird. Von Januar bis September lag die durchschnittliche Lufttemperatur an der Erdoberfläche demnach 1,54 Grad über dem vorindustriellen Zeitalter (1850 bis 1900).
Das 2015 vereinbarte Pariser Klimaabkommen, dem fast alle Länder der Erde beigetreten sind, sieht vor, die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad, möglichst aber 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen.
Wenn 2024 die Durchschnittstemperatur tatsächlich mehr als 1,5 Grad über diesem Niveau liegt, stellt dies noch keinen Verstoß gegen das Paris-Abkommen dar, da für den Temperaturanstieg ein längerer Zeitraum betrachtet wird. Die Messungen deuten aber darauf hin, dass die internationale Gemeinschaft nicht auf dem 1,5-Grad-Pfad ist.
UN-Generalsekretär António Guterres erinnerte in einer Erklärung daran, dass die Menschheit selbst ein existenzielles Interesse an der Eindämmung des Klimawandels habe. "Die Klimakatastrophe schadet der Gesundheit, verstärkt Ungleichheiten, schadet der nachhaltigen Entwicklung und erschüttert die Grundlagen des Friedens". Von den Folgen "am stärksten betroffen" seien verletzliche Länder und Menschen. WMO-Chefin Saulo pflichtete bei, bei der Eindämmung der Klimakrise zähle "jeder Bruchteil eines Grads der Erwärmung", der verhindert werden könne.
Laut dem WMO-Bericht hat die Konzentration der Treibhausgasemissionen in der Erdatmosphäre 2023 einen Rekordwert erreicht. Auch dieses Jahr steigt sie demnach voraussichtlich weiter an. Diese Treibhausgase sorgen auch dann noch für eine Erderwärmung, wenn weltweite Klimaneutralität erreicht sein sollte.
W.Stewart--AT