
-
Wolfsburgs bittere Realität: Barca "drei Nummern zu groß"
-
Alonso mit Kampfansage: April als Monat der Wahrheit
-
US-Außenminister Rubio droht Venezuela bei möglichem Angriff gegen Guyana mit "Konsequenzen"
-
US-Verlag kündigt für November erstes Buch von Salman Rushdie nach Angriff auf ihn an
-
US-Vizepräsident Vance besucht von Trump für die USA reklamiertes Grönland
-
Nachbarschaftsstreit um Meter hohe Bambushecke vor dem Bundesgerichtshof
-
Koalitionsverhandlungen: Hauptgruppe mit Parteichefs übernimmt Beratungen
-
Angezündete Teslas: Verdächtiger in USA wegen Vorwurfs der Brandstiftung vor Gericht
-
Eiskunstlauf-WM: Hase/Volodin gewinnen WM-Silber
-
Landesweite Proteste in Israel gegen Netanjahus Regierung
-
Trump zieht Nominierung von Elise Stefanik als Botschafterin bei UNO zurück
-
Wunder bleibt aus: Wolfsburg geht auch in Barcelona unter
-
"Nächste Stufe erreichen": NBA prüft Expansion nach Europa
-
Israels Regierungschef Netanjahu warnt bei umstrittener Konferenz vor Antisemitismus
-
Tiktok schaltet am Montag Shopping-Funktion in seiner App in Deutschland frei
-
Russlands Präsident Putin nennt Übernahmepläne der USA für Grönland "ernst"
-
Anti-israelische Proteste an Unis: USA entziehen rund 300 Menschen Visa
-
US-Forscher: Maximale Meereisfläche in Arktis wohl so gering wie nie
-
Vier Schwerverletzte bei Messerangriff in Amsterdam
-
Selenskyj zu europäischem Kontingent in der Ukraine: Viele Fragen offen
-
Trump und Republikaner nehmen öffentliche US-Sender ins Visier
-
Fünf Verletzte bei Messerangriff in Amsterdam
-
KZ-Befreiung vor 80 Jahren: Gedenkakte in Thüringen geplant
-
AFP-Fotograf nach Festnahme wegen Berichten über Türkei-Proteste freigelassen
-
Energiekonzerne wollen Projekt für CO2-Einlagerung vor Norwegen deutlich ausweiten
-
Sieben Jahre Haft für Sarkozy wegen Annahme libyscher Gelder gefordert
-
Belletristik-Preis der Leipziger Buchmesse geht an Hamburgerin Kristine Bilkau
-
Europäische Ukraine-Unterstützer gegen Aufhebung von Russland-Sanktionen
-
Papst Franziskus will "Urbi et Orbi"-Segen an Ostersonntag sprechen
-
New Yorker Börse im Minus nach Trumps Autozölle-Ankündigung
-
Anklage fordert in Missbrauchsprozess gegen Depardieu 18 Monate auf Bewährung
-
Basketball-EM: Deutschland im Losglück - Vorrunde in Finnland
-
Real-Stars um Rüdiger bekommen UEFA-Ärger
-
Urteil: Zu Unrecht bezogenes Bafög wegen Behördenfehlers nur halb zurückzahlen
-
Tödliche Brandstiftung in Wohnhaus: 23-Jähriger in Niedersachsen unter Verdacht
-
U-Boot mit russischen Touristen im Roten Meer verunglückt - Sechs Tote
-
Mutter und Großeltern mit Axt getötet: Lebenslange Haft für 28-Jährigen in Zwickau
-
Urteil: Festes LNG-Terminal in Stade darf gebaut werden und in Betrieb gehen
-
Trumps Kahlschlag: US-Gesundheitsministerium streicht weitere 10.000 Stellen
-
Fund in Baden-Württemberg: Besonderer Stein entpuppt sich als Gift
-
Türkei verhängt Sendeverbot für Oppositionskanal - BBC-Journalist ausgewiesen
-
Basketball-EM: Deutschland trifft in Gruppe B auf Litauen
-
British Steel bereitet Schließung von Hochöfen in England vor
-
Koalitionsverhandlungen gehen in entscheidende Phase - Kritik an Einigungen
-
Macron: Französisch-britische Mission soll europäischen Ukraine-Einsatz vorbereiten
-
Kugelbomben an Silvester: Polizei durchsucht Wohnungen von acht Männern in Berlin
-
Anklage fordert in Missbrauchsprozess gegen Depardieu 18-monatige Bewährungsstrafe
-
Russland: Seetransport über arktische Route 2024 auf neuem Rekordniveau
-
Pro-Kopf-Verzehr von Fleisch in Deutschland auf gut 53 Kilogramm gestiegen
-
Huthi-Miliz meldet eigene Angriffe auf US-Kriegsschiff und Israel

Baerbock: Wer Klimaschutz vernachlässigt, der kann nicht rechnen
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat vor Beginn des Petersberger Klimadialogs am Dienstag in Berlin nachdrücklich auf die Dringlichkeit zusätzlicher Anstrengungen im Kampf gegen die Erderwärmung hingewiesen. "Wer Klimaschutz in diesen unruhigen Zeiten als teuer, lästig oder überflüssig abtut, der kann nicht rechnen", warnte Baerbock am Dienstag in Berlin. "Wenn wir jetzt nicht handeln, werden wir es in Zukunft noch mit weitaus höheren Kosten zu tun bekommen."
An den hochrangigen Gesprächen des Petersberger Klimadialogs nehmen am Dienstag und Mittwoch Vertreterinnen und Vertreter aus rund 40 Staaten teil. Schwerpunkte des zweitägigen Treffens in Berlin sind ein Nachschärfen der nationalen Klimaziele sowie die finanzielle Unterstützung von Ländern des globalen Südens bei Klimaschutz und Klimaanpassung. Der Klimadialog dient damit der Vorbereitung der nächsten UN-Konferenz im November im brasilianischen Belém. Belastet wird die Klimadiplomatie derzeit durch die Abwendung der USA vom Pariser Klimaschutzabkommen und deren auch finanzielle Konsequenzen.
"In Paris haben wir uns darauf verständigt, als globale Verantwortungsgemeinschaft alle Anstrengungen zu unternehmen, die Erderwärmung im Mittel auf 1,5° Grad zu begrenzen", sagte dazu Baerbock. "Dieser Konsens von Paris steht heute erneut unter Druck und damit auch unser gemeinsames Versprechen, unseren Kindern eine lebenswerte Zukunft zu sichern." Es sei aber heute dringender denn je, das 1,5°-Grad-Ziel von Paris im Blick zu behalten, "gerade, weil der Gegenwind spürbar ist".
"Weniger Klimaschutz bedeutet zukünftig deutlich weniger Wirtschaftswachstum", warnte die Außenministerin. Dies zeige auch ein Blick auf die weltweiten Märkte: "Global wurde letztes Jahr bereits fast doppelt so viel in Erneuerbare Energien investiert, wie in fossile Energieträger". Bis 2025 werde der globale Markt für saubere Schlüsseltechnologien die Marke von zwei Billionen Dollar erreichen. Daraus ergäben sich "riesige wirtschaftliche Chancen".
Klimaschutz sei kein Selbstzweck, sondern "wer das Klima schützt, schützt uns Menschen, unseren Wohlstand und unsere Sicherheit". Baerbock drang zudem auf die Umsetzung der auf den vorangegangenen UN-Konferenzen gefassten Beschlüsse zur globalen Klimafinanzierung. Auch der designierte Präsident der Konferenz in Belém, André Correa do Lago, forderte alle Staaten auf, "sich offen und gemeinschaftlich einzubringen, um eine so komplexe Herausforderung, wie sie der Klimawandel mit seinen eng verzahnten sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Dimensionen darstellt, zu bewältigen".
D.Johnson--AT